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Leber

Lebergesundheit

Wie kann die Leber geschützt werden? 

Um das Thema Lebergesundheit kreisen unzählige Informationen – und Fehlinformationen. Das kann schnell überfordernd werden. Denn zwischen all den Tipps und vermeintlichen Optimierungsmöglichkeiten ist es schwer, den Überblick zu behalten. Was ist Mythos? Was hilft wirklich? Wovon sollte man die Finger lassen? Und wann sollte man lieber professionellen medizinischen Rat einholen?

Ernährungsberaterin erstellt einen Ernährungsplan auf einem Tisch mit verschiedenen gesunden Lebensmitteln.

Die Funktion der Leber ist zwar nicht spürbar, ihre Auswirkungen auf den Körper aber erheblich. Die komplexen Aufgaben der Leber sorgen tagtäglich für unsere Gesundheit. Damit beeinflusst sie auch unser gesamtes Wohlbefinden. Du kannst aktiv etwas tun, um die Leber bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Schon einfache Veränderungen im Alltag können zur Vermeidung von Lebererkrankungen beitragen oder deren Verlauf eindämmen. Deine Ärztin oder dein Arzt können dich zusätzlich zu klinischen Möglichkeiten wie Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen beraten.

Was der Leber guttut1,2

  • Ausgewogene, frische und schonend zubereitete Ernährung 

  • Verzicht auf Alkohol

  • Moderater Kaffeekonsum (2-3 Tassen pro Tag) 

  • Ausreichende Zufuhr ungesüßter Flüssigkeiten

  • Anstreben und Halten des Normalgewichts

  • Regelmäßige körperliche Bewegung

  • Schutzimpfungen gegen Hepatitis A und B 

Was der Leber schadet1-5

  • Ungesunde Ernährung und nahrungsbedingte Toxine 

  • Übermäßiger Alkoholkonsum

  • Übergewicht (Fettleibigkeit) 

  • Bewegungsmangel

  • Rauchen

  • Drogen und Anabolika

  • Umweltgifte

  • Schäden durch bestimmte Medikamente z.B. bei Überdosierung

  • Virusinfektionen (z.B. Hepatitis A, B, C, D, E) und Parasiten

  • Bestimmte Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus, metabolisches Syndrom)

Du fühlst dich überfordert damit, all das im Alltag umzusetzen? Niemand erwartet von dir, selbst zum Leber-Experten zu werden. Krankenkassen bieten oft Kurse oder Programme zur gesunden Ernährung oder Bewegung an. Auch Patientenorganisationen wie die Deutsche Leberhilfe e.V. oder die Deutsche Leberstiftung bieten Informationen und Beratung. Bei Fragen zu deiner Leber oder allgemeinen Gesundheit sind auch deine Ärztin oder dein Arzt für dich da.

Die 4 Säulen der Lebergesundheit

Für eine gesunde Leber sind verschiedene Faktoren wichtig. Sie lassen sich in 4 verschiedene Bereiche gliedern. Klicke einfach auf die untenstehenden Begriffe, um mehr über sie zu erfahren. 

  • Ernährung & Medikamente

    Gutes Essen gibt dem Körper die nötige Kraft und Energie. Dabei wirkt sich die tägliche Nahrung auch direkt auf die Gesundheit der Leber aus. Bei einer Lebererkrankung entsteht oft die Angst vor faden oder strengen Diäten. Muss man jetzt auf alles verzichten? Nein! Diese Sorge ist zwar nachvollziehbar, aber unbegründet. Ein kompletter Verzicht auf Genuss ist heute nicht mehr nötig. Frühere Vorschriften für strenge Schonkost gelten mittlerweile als veraltet. In der Regel reicht eine ausgewogene, gut bekömmliche Kost aus. 

    Gesunde Lebensmittel und eine schonende Zubereitung wirken dabei wie eine sanfte Unterstützung von innen. Sie entlasten das Organ und können den Verlauf mancher Lebererkrankungen möglicherweise bremsen oder sogar verbessern. Die Deutsche Leberhilfe e.V. bietet eine detaillierte Broschüre zur Ernährung bei Lebererkrankungen. Auf diese Tipps kannst du bei deiner Ernährung achten:1

    Mehr davon:

    Icon Getreide

    Ballaststoffe sind nur in pflanzlichen Lebensmitteln (z. B. Vollkornprodukte, Müsli, Obst, Kartoffeln und Gemüse) enthalten. Sie können einer gesunden Darmflora dienen.6 

    Icon Nüsse

    Gesunde Omega-3-Fettsäuren (z. B. Olivenöl, Leinöl, Chiasamen, Walnüsse) können entzündungshemmend wirken. 

    Icon Obst und Gemüse

    Bitterstoffe (z. B. Chicorée, Artischocke, Rucola) stimulieren die Gallenproduktion in der Leber. Dies verbessert die Fettverdauung und beschleunigt den Abtransport von Stoffwechselabfällen aus dem Organ.

    Icon Kaffetasse

    Kaffee kann ein großer Pluspunkt für die Leber sein! Laut neuen Annahmen kann ein moderater Konsum von 2-3 Tassen Kaffee die Leberwerte verbessern und sogar das Risiko für Leberzirrhose und Leberkrebs senken. 

    Icon Tropfen

    Ausreichend Flüssigkeit durch Wasser und ungesüßte Tees sind essenziell, damit die Leber als Entgiftungsstation richtig arbeiten kann.

    Icon Milch

    Hochwertiges Eiweiß (Proteine): Besonders pflanzliche Eiweiße und Eiweiß aus Milchprodukten sind wichtig für die Körperfunktionen und verhindern den Muskelabbau, der bei Lebererkrankungen droht. 

    Weniger davon:

    Icon Pommes

    Hochverarbeitete Lebensmittel (wie Fertiggerichte und Fast Food) enthalten häufig viel Zucker und versteckte, gesättigte Fette. Diese können den Stoffwechsel belasten, Entzündungsreaktionen begünstigen, zu Übergewicht führen und eine Fettleber fördern.7

    Icon Apfel

    Freier Fruchtzucker / Fruktose sind besonders in Softdrinks, Säften und Sirup eine unterschätzte Gefahr: Die Leber ist das einzige Organ, das Fruktose abbauen kann. Große Mengen (insbesondere aus Getränken) fluten die Leber regelrecht, überlasten den Stoffwechsel und werden dort als Fett eingelagert. Eine sogenannte Fettleber kann die Folge sein. Wichtig! Auch vermeintlich gesunde Getränke wie Fruchtsäfte oder Smoothies können bei übermäßigem Konsum schädlich sein.8

    Icon Bierflasche und Maßkrug

    Beim Abbau von Alkohol (Ethanol) entstehen giftige Zwischenprodukte, die die Leberzellen direkt schädigen, Entzündungen fördern und den Fettabbau in der Leber hemmen. Übermäßiger Alkoholkonsum kann daher zu einer Fettleber und im Endstadium zur Zirrhose führen. 

    Icon Lupe

    Schimmelpilzgifte (Aflatoxine) in verdorbenen Lebensmitteln (z. B. Nüsse, Getreide, Brot) sollten gemieden werden, da diese Gifte das Leberkrebsrisiko erhöhen.

    Icon Medikamente

    Falsche Dosierung und übermäßige Einnahme von manchen rezeptpflichtigen, aber auch rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke, wie z. B. Schmerzmittel, können sich negativ auf die Lebergesundheit auswirken. Daher sollte immer die maximale und die korrekte Einnahme beachtet werden. Lies dir vor der Einnahme eines Medikaments immer die Packungsbeilage durch.2

    Icon Kräuer

    Unkontrollierte Nahrungsergänzungsmittel, Medizinprodukte & Kräuter-Präparate werden oft als sogenannte „Naturheilmittel“ freiverkäuflich angeboten. Viele versprechen sich dadurch eine sanftere oder natürlichere Alternative zu schulmedizinischen Medikamenten. Aber der Name kann trügen. Manche hochdosierten Kräuter-Präparate können schädliche Stoffe beinhalten. Diese überschreiten die Entgiftungskapazitäten der Leber und können akute Leberschäden verursachen. Besonders kritisch sind zum Beispiel die übermäßige Einnahme von Johanniskraut, literweise Kräutertees (z. B. Babyfenchel, Fenchel, Kamille, Pfefferminze, Brennnessel, Melisse) oder Hausmittel für eine „Leberreinigung“ (z. B. Grapefruitsaft, Olivenöl, Bittersalz).

    Selbst die hochdosierte Einnahme von Vitaminpräparaten (insbesondere Vitamin A) kann leberschädigend wirken.

    Icon Blaulicht

    Grapefruit kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten (z. B. nach einer Transplantation) hervorrufen.

    Nimm auch verschreibungsfreie Medikamente niemals leichtfertig oder prophylaktisch ein. Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über die Einnahme aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. Frage deine Ärztin, deinen Arzt oder in deiner Apotheke nach der richtigen Einnahme deiner Medikamente, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen.

    Quelle: 1

  • Bewegung

    Icon Bewegung

    Bewegung tut gut! Und nicht nur das allgemeine Wohlbefinden profitiert von ausreichend Bewegung, sondern auch die Leber. Durch Bewegung können wir sie aktiv bei ihrer Aufgabe unterstützen, überschüssige Energie abzubauen. Selbst wenn man dabei nicht sichtbar Gewicht verliert, durch die Bewegung wird der Fettgehalt in der Leber gesenkt. Schon 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche senken das Risiko für eine Fettleber drastisch.9

    Tipp: Welche Sportart man macht ist weniger wichtig, als dass man etwas regelmäßig tut. Finde eine Aktivität, die dir körperlich guttut, Spaß macht und die du regelmäßig ausüben kannst. Zum Beispiel zügiges Spazierengehen, Radfahren oder Sport mit Freunden. Gemeinsam fällt es leichter: Beziehe auch dein persönliches Umfeld in mehr Bewegung ein.

    Quelle: 8

  • Vorsorgeuntersuchungen

    Icon Ärztin

    Man nennt die Leber oft auch unser „stilles“ Organ. Sie ist sehr widerstandsfähig und sendet bei Problemen keine direkten Schmerzsignale. Daher spüren wir im Alltag oft gar nicht, ob sie gesund ist oder eigentlich Hilfe braucht. Lebererkrankungen bleiben aus diesem Grund häufig lange unbemerkt. Genau deshalb sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so wichtig: Sie machen frühzeitig sichtbar, was wir selbst nicht fühlen können. 

    Hier ist der sogenannte „Gesundheits-Check-Up“, ehemals Check-Up 35 genannt, eine wichtige Hilfe. Für gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren wird alle drei Jahre eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung angeboten.10 Dabei wird einmalig auch auf Hepatitis B und Hepatitis C getestet. Gerade weil zum Beispiel eine Hepatitis B lange stumm und ohne Beschwerden verläuft, ist dieses Screening besonders wichtig. So kann die Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus erkannt und behandelt werden, bevor die Leber dauerhaft Schaden nimmt.2

    Bestimmte Messwerte in einer Blutuntersuchung können helfen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Sie sind aber nicht in bei jeder standardmäßigen Blutuntersuchung enthalten. Sprich deine Ärztin oder deinen Arzt auf mögliche Untersuchungen zu deiner Lebergesundheit an. Sie oder er können die notwendigen Laboruntersuchungen anstoßen. Insbesondere bei bestehenden Risikofaktoren oder bestimmten Warnsignalen (bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf) kann eine Untersuchung sinnvoll sein. Darunter fallen zum Beispiel: 

    • Übergewicht

    • Diabetes

    • regelmäßige Medikamenteneinnahme

    • Drogen- oder Alkoholkonsum

    • Lebensstil (z. B. sexuelle Aktivität, Auslandsreisen) 

    • häufige Müdigkeit/Schlappheit 

    • Juckreiz am ganzen Körper 

    • Gelbfärbung von Haut oder Augen 

    • Dunkler Urin oder sehr heller Stuhl 

    • Geschwollene Beine/Bauch 

    • Anhaltende Übelkeit oder Appetitlosigkeit

    Hinweis: In der Regel werden diese Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen, falls Risikofaktoren oder mögliche Warnsignale vorliegen. Doch selbst wenn kein Verdachtsfall für diese Blutuntersuchung vorliegt, kann sie als sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) auf eigene Kosten durchgeführt werden. Die Kosten, die in diesem Fall für dich entstehen, sind unter anderem von dem Umfang der Laboruntersuchung abhängig und liegen in der Regel zwischen 25-80 €. Diese Angabe ist aber ohne Gewähr. Du solltest vorher in deiner Arztpraxis einen konkreten Kostenvoranschlag erfragen.11

    Mehr über die Blutwerte

  • Impfung

    Icon Spritze

    Neben Hygiene und Schutz beim Geschlechtsverkehr sind Impfungen der wirksamste Schutz gegen eine virale Infektion. Zwar stehen leider noch nicht für alle infektiösen Erkrankungen der Leber Impfungen zur Verfügung, aber gegen Hepatitis A und Hepatitis B kann man wirksam vorsorgen. 

    So können Entzündungen der Leber (Hepatitis), die durch die Virusinfektion hervorgerufen werden, vorgebeugt und Folgeschäden wie Leberzirrhose oder Leberkrebs vermieden werden. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung bei Säuglingen, Kleinkindern sowie Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie bei Risikogruppen. Auch in der Schwangerschaft kann eine Impfung in manchen Fällen sinnvoll sein, um das ungeborene Kind vor einer Hepatitis-Infektion zu schützen. Hier mehr dazu.

    Checke jetzt deinen Impfstatus. Überprüfe deinen Impfausweis und sprich deine Ärztin oder deinen Arzt auf die Impfung an. 

     

    Übertragungswege: 

    • Das Hepatitis-A-Virus (HAV) wird über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen. Insbesondere bei Reisen solltest du daher auf sauberes Trinkwasser und eine hygienische Lebensmittelzubereitung achten. 

    • Hepatitis-B-Viren (HBV) werden über Blut oder Körperflüssigkeiten übertragen. Die Übertragung von einer infizierten Mutter auf ihr Neugeborenes bei der Geburt ist einer der weltweit häufigsten Infektionswege. Aber auch im normalen Alltag kann das Virus übertragen werden, beispielsweise durch das Teilen von Gegenständen, die mit Blut in Berührung kommen können (z. B. Rasierklingen, Zahnbürsten oder Nagelscheren). Zudem bergen Reisen in Länder mit hoher Virusverbreitung, berufsbedingter Kontakt mit Blut (z. B. im medizinischen Bereich), Behandlungen im Krankenhaus (früher z. B. Bluttransfusionen), unsterile Instrumente bei Tattoos, Piercings und Maniküre sowie ungeschützter Geschlechtsverkehr oder das Teilen von Nadeln beim Drogenkonsum Risiken für eine Infektion. 

    Erfahre hier mehr über die Ansteckung mit Hepatitis B: 

    Ansteckung Hepatitis B

Mythos oder Fakt? Wissen rund um Lebergesundheit 

Was ist wahr, was ist falsch? Finde es heraus! Klicke auf jeweilige Aussage und entdecke die Wahrheit dahinter. 

  • „Detox-Kuren“ entgiften die Leber

    Falsch! 

    Die Leber entgiftet sich jeden Tag selbst. Gesunde Ernährung, Bewegung und Alkoholverzicht sind die effektivsten Wege, sie dabei zu unterstützen und ihre Regeneration zu fördern. Detox-Produkte sind kein Ersatz für die Leistung der Leber. Im Gegenteil: Manche Nahrungsergänzungsmittel oder Hausmittel können der Leber möglicherweise sogar schaden.1,8 Lies hier mehr darüber: 

    Ernährung & Medikamente 
    Bewegung

  • Nur Menschen, die Alkohol trinken, bekommen Leberprobleme

    Falsch! 

    Zwar ist es richtig: Starker Alkoholkonsum kann Lebererkrankungen fördern. Doch es gibt darüber hinaus auch weitere Faktoren. Wie zum Beispiel eine Virusinfektion. 

    Hier findest du mehr Informationen zu verschiedenen Lebererkrankungen: 

    Lebererkrankungen 

  • Ich würde merken, wenn meine Leber Probleme hat

    Falsch! 

    Die Leber ist in jeder Hinsicht ein „stilles“ Organ. Die gesunde Leberfunktion ist genauso wenig spürbar wie Erkrankungen. Schmerzen oder Symptome treten meist erst im fortgeschrittenen Stadium auf. 

    Sprich daher frühzeitig mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über Risiken und Vorsogeuntersuchungen

  • Eine Fettleber kann sich zurückbilden

    Richtig! 

    Im frühen Stadium kann man die Selbstheilung der Leber durch eine gesunde Ernährung, Bewegung und Alkoholverzicht unterstützen. Die Fettleber bzw. eine frühe Fettleberentzündung können sich so zurückbilden.1,2 

    Auch deshalb ist es wichtig, auf seine Lebergesundheit zu achten und frühzeitig Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. 

    Mehr über Vorsorgeuntersuchungen
    Was Laborwerte über die Leber aussagen 

  • Kräuter und Naturheilmittel sind besser für die Leber als andere Medikamente

    Falsch! 

    Viele Kräuter und unkontrollierte Naturheilmittel werden als gesünder beworben als herkömmliche, schulmedizinische Medikamente. Doch auch sogenannte „alternative Heilmittel“ können die Leber belasten oder sogar schädigen. Nicht alles, was „natürlich“ ist, ist auch unbedenklich.1 

    Wichtig! Ob Kräuter, Nahrungsergänzungsmittel oder Naturheilmittel – sprich jedes Präparat mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab, bevor du es einnimmst. Durch deine Ärzte oder in deiner Apotheke kannst du dich zur Einnahme, Risiken, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beraten lassen. 

    Verschaffe dir hier einen ersten Überblick über: 

    Ernährung & Medikamente 

  • Alkoholverzicht hilft der Leber auch im fortgeschrittenen Krankheitsstadium

    Richtig! Aber mit Einschränkungen

    Allgemein kann man sagen: Der Verzicht auf Alkohol ist immer gut für die Leber. Bei Leberschäden durch Alkoholkonsum sollte nach der Diagnose vollständig auf Alkohol verzichtet werden. Bei einer alkoholischen Fettleber im frühen Stadium können die Schäden durch den Alkoholverzicht komplett zurückgebildet werden. Selbst im fortgeschrittenen Stadium (Zirrhose) kann die Lebenszeit dadurch deutlich verlängert werden.2 

    Nicht alle Lebererkrankungen – zum Beispiel aufgrund einer Infektion – sind durch einen Alkoholverzicht „behandelbar“. Der Verzicht auf Alkohol wird trotzdem empfohlen.1

Du möchtest die Funktionen der Leber besser kennenlernen? Erfahre hier mehr: 

Die Leber

NP-DE-HP-WCNT-260003, August 2026